Iceland. Ice-Cold Beauty.

Our trip to the most beautiful island in the world.

Unsere Reise nach Island ist zwar schon fast 2 Jahre her, aber ich möchte euch dennoch davon erzählen und mit euch die schönsten Bilder teilen.

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Im Sommer 2015 hat die Hitzewelle auch Österreich erreicht und da ich ohnehin nicht der Typ für hohe Temperaturen bin, sehnte ich mich schon nach unserem Trip in die Kälte. Am Tag des Abflugs hatten wir bei Affenhitze einen Teamausflug mit Quad- und Kart fahren. Ich bin dann direkt von der Kartbahn zum Flughafen und hab mich dort mit meinem Freund getroffen. Auf der Flughafentoilette habe ich noch schnell die letzten Reste vom Gatsch des Quadrennens aus meinem Gesicht und von meiner Kleidung beseitigt bevor wir in den Flieger gestiegen sind.

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In Island angekommen wollten wir so schnell wie möglich raus aus dem Flughafen und weit weg von all den anderen Reisenden. Kurz im Duty Free Shop isländisches Bier gekauft, die Rucksäcke geschnappt und raus in die kalte, klare Sommernacht. Die ersten Atemzüge waren einfach der Wahnsinn. Daran kann ich mich noch genau erinnern. Frische Luft atmen – es war einfach wunderbar. Nach ein paar Minuten bei Temperaturen um den Nullpunkt haben wir dann schön langsam unsere Westen und Jacken ausgepackt um uns eine Schicht nach der anderen überzuziehen. Im Zwiebellook haben wir dann auf ein Taxi gewartet, das uns zu unserer ersten Unterkunft gebracht hat.

Am nächsten Morgen sind wir dann zu Fuß zur Autovermietungsstelle gegangen und haben unser Schmuckstück abgeholt um damit die nächsten zwei Wochen die Insel zu erkunden.

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Unsere Route haben wir vorab nicht geplant – wir haben also vorab auch keine Unterkünfte gebucht. Um möglichste flexibel zu sein hatten wir ein Zelt, einen Schlafsack und dicke Socken im Gepäck 😉

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Nach dem Wettercheck haben wir uns entschieden, dass wir über Reykjavik und Borganes nach Stykkishólmur fahren.

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Von Stykkishólmur sind wir dann noch weiter in den Norden zu den Westfjorden gefahren. Wir sind wirklich die gesamten Westfjorde abgefahren und haben die Stille und die Einsamkeit genossen. Manchmal waren wir stundenlang im Auto unterwegs und begegneten nur zwei oder drei Autos. Die menschenleere und unbeschreiblich schöne Natur hat uns einfach beeindruckt.

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Von den Westfjorden aus haben wir uns dann auf den Weg zum Vatnajökull gemacht um dort am Rande des Gletschers zu wandern. Ich habe das erste Mal einen Gletscher in dieser Art gesehen und war fasziniert. Am liebsten hätte ich die riesige Gletscherzunge stundenlang angestarrt. Leider war es dafür aber einfach zu kalt…

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Apropos kalt – kalt war es eigentlich immer. Während unserer Reise hatte es nie mehr als 10 Grad – die Temperaturen bewegten sich eher zwischen fünf und acht Grad. Ein Einheimischer hat uns dann erzählt, dass es der kälteste Sommer seit 40 Jahren ist. Da wurde mir so einiges klar. Und der Zwiebellook des ersten Abends blieb die ganzen zwei Wochen stets unser Begleiter.

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Vom Vatnajökull sind wir dann weiter nach Vík gefahren um von dort unsere Wanderung von Skogar nach Þórsmörk zwischen Eyjafjallajökull und Mýrdalsjökull zu machen. Dort angekommen hat es den ersten Tag nur geregnet und auch die Einheimischen haben uns von der Wanderung abgeraten. Also haben wir uns das Museen über den Ausbruch des Eyjafjallajökulls 2010 sowie die Hot Spots – den schwarzen Lavastrand sowie die vulkanische Halbinsel Dyrhólaey angesehen. Wir konnten sogar ein paar Papageientaucher beobachten.

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Das Wetter meinte es wohl gut mit uns – zumindest auf unserer Wetterapp. Am nächsten Tag haben wir uns auf den Weg gemacht. Bei Sonnenschein haben wir uns aufgemacht um von Skogar nach Þórsmörk zu wandern. Die erste halbe Stunde hielt das Wetter was es versprach, danach fing es leider an zu regnen – und hörte nicht mehr auf bis wir in Þórsmörk völlig erschöpft aber glücklich ankamen. Das Gute, wenn man bei schlechtem Wetter wandern geht… es sind einfach keine anderen Menschen unterwegs und man kann die Natur ganz für sich alleine genießen.

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Am Ende unserer Reise haben wir noch die touristischsten Plätze Islands besichtigt – den Golden Circle mit der Thing-Stätte Þingvellir, dem Geothermalgebiet Haukadalur mit dem Großen Geysir und dem Geyir Strokkur sowie den Wasserfall Gullfoss.

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Zu guter Letzt haben wir dann noch ein paar Tage in Reykjavik verbracht und haben von dort aus einen Wanderausflug nach Landmannalaugar gemacht. Natürlich haben wir uns auch die Blue Lagoon nicht entgehen lassen obwohl mir der einsame Hot Pot in mitten der Westfjorde auf jeden Fall besser gefallen hat.

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Island ist auf jeden Fall eine Reise wert.
Zieht euch warm an und genießt die unglaubliche Schönheit.

Alles Liebe,
Lisa

17 Kommentare

  1. ichvegan sagt:

    Sehr sehr schöne Bilder!
    Tja, man kann auf Island echt viel Pech mit dem Wetter haben. Es ist kein Land mit Gut Wetter Garantie 😉

    Und trotzdem zieht es mich immer wieder dort hin!!

    1. Vielen Dank für das Kompliment. Freut mich, wenn dir die Bilder gefallen.
      Ich liebe es ja, wenn es im Urlaub nass und kalt ist – also hats total gepasst. Wo warst du schon überall in Island?

      1. ichvegan sagt:

        Oh nee. Regen und kalt muss nicht sein.

        Ich war schon oft dort und kenne mich wie in der Heimat aus 😀

      2. ichvegan sagt:

        Ich habe schon eine Rundtour gemacht, die West Fjorde, Reykjavik und Umgebung,…
        Es gibt für mich kein schöneres Land. Auch die Menschen dort sind toll. Wenn ich mal auswandere, dann dorthin 😉

  2. Sophie sagt:

    Wow, richtig schöner Blogpost und die Bilder sind atemberaubend! 😀

  3. annikahanau sagt:

    Unglaublich schöne Fotos!!! 😍 sieht klasse aus!

  4. johanna.vol sagt:

    Deine Bilder sind einfach der Wahnsinn! Hört sich nach einer unglaublichen Reise an.
    Welche Kamera hast du denn für diese Bilder verwendet?

    1. Hi Johanne,
      vielen Dank für dein Lob. Freut mich sehr, dass dir meine Bilder gefallen.

      Ich verwende eine Nikon D80 mit einem 18-135mm Objektiv. Das ist für mich das optimale Reiseobjektiv. Dann hab ich noch eine Olympus OM-D E-M10 mit dem 14-42mm Pencake-Objektiv. Diese Kamera mach ich auch sehr, da man sie ganz einfach übarll mithin nehmen kann.

      Eine Reise nach Island kann ich nur weiterempfehlen. Die Natur ist einfach unbeschreiblich schön.

      Liebe Grüße, Lisa

      1. johanna.vol sagt:

        Danke dir für die Info, ich bin nämlich noch auf der Suche nach einer passenden Kamera 🙂 Im Mai geht’s für mich dann endlich auch nach Island

      2. Gern. Die Kamera (Nikon) ist schon etwas älter, aber ich liebe sie einfach. Hab mir jetzt auch noch ein 50mm Objektiv dazu gekauft.
        Es kommt immer drauf an, was du mit deiner Kamera machen willst. Ich hab die Olympus eher als Zweitkamera, aber sie ist auch genial. Überhaupt weil sie so schön kompakt ist.
        Nimm dir auf jeden Fall ein Stativ mit nach Island. Oft ist das Licht nicht optimal und da kannst dir mit dem Stativ super helfen. Wär ja schade, wenn die Bilder dann nicht ganz scharf sind 😉
        Ich wünsch dir auf jeden Fall eine wunderbare Zeit in Island. Genieß es!

      3. johanna.vol sagt:

        Hauptsächlich geht es mir um die Landschaftsbilder 🙂
        Um ein Stativ werde ich mich noch kümmern.

        Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mir damit weiterzuhelfen 😊

  5. moosylicious sagt:

    So toll. Island ist wirklich wunderbar

    1. Oh ja. Ich würde am liebsten gleich nochmal nach Island reisen. 🙂

  6. Dirk & Dodo sagt:

    Super schöner Reisebericht und wundervolle Aufnahmen. Macht richtig Lust und Laune auf Island. Hoffen bald weitere Eindrücke von deinen Reisen hier lesen zu dürfen. LG Dirk & Dodo

    1. Liebe Dodo, Lieber Dirk,
      vielen Dank für das positive Feedback. Ja, Island ist ein tolles Land mit einer unbeschreiblich schönen Landschaft. Uns hat es wirklich sehr gut gefallen.
      Wir freuen uns schon auf die nächste Reise. Es geht nach Vietnam und Kambodscha – ein Reisebericht folgt dann 😉
      LG Lisa

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